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Bezirksvertretung Vohwinkel

Georg bearbeitet

Kontakt

Georg Dieker-Brennecke

E-Mail: Georg.Dieker-Brennecke@bv.wuppertal.de

Ich lebe seit über 25 Jahren in Vohwinkel und bin verheiratet. Bis zu meinem Ruhestand habe ich an einem Gymnasium unterrichtet. Seit meiner Jugend engagiere ich mich politisch, bin aktives Gewerkschaftsmitglied, arbeite im Wuppertaler Friedensforum mit und setze mich besonders für die Kinderhilfsorganisation terre des hommes ein. 

Vohwinkel ist ein bunter und lebenswerter Stadtteil, in dem ich gerne lebe und für den ich mich engagiere. Seit vielen Jahren bin ich gewähltes Mitglied der Bezirksvertretung Vohwinkel und setze mich besonders dafür ein, dass die Lebensverhältnisse der sozial Schwächeren verbessert und ihre Anliegen gehört werden. Wichtig ist mir, das ehrenamtliche Engagement der Bürger*innen in Vereinen, Kirchen, Moscheen und Initiativen zu fördern – denn dieses Engagement ist ein wesentlicher Grundpfeiler für ein demokratisches, tolerantes und friedliches Miteinander. 

Wir brauchen dringend mehr bezahlbaren Wohnraum – gerade für junge Familien und Menschen mit geringem Einkommen. Auch der zunehmende Verkehr belastet unsere Lebensqualität. Ein ganzheitliches Verkehrskonzept für Vohwinkel, lange gefordert, ist dringend notwendig, um Lärm und Schadstoffe zu reduzieren und den Stadtteil lebenswerter zu machen. 

Die geplante Bebauung am ehemaligen Lokschuppen und die Sanierung des Bahnhofs sind zu begrüßen – dafür braucht es aber keine teure und unrealistische BUGA 2031. Statt teurer Prestigeprojekte brauchen wir Investitionen in die soziale Infrastruktur: in unser Freibad, in den Kulturbahnhof, in die Kindertafel und in die Jugendarbeit.  
Als ehemaligem Lehrer sind mir gerade die Belange der Kinder und Jugendlichen besonders wichtig, d.h. in erster Linie gute Kitas und Schulen mit Ganztagsangeboten. Besonders wichtig ist die städtische Jugendarbeit in unserem Stadtteil: Freizeitangebote und Unterstützung für Kinder und Jugendliche – auch und gerade im Bereich der Integration – müssen gestärkt, und dürfen nicht gekürzt werden.  

Als passionierter Wanderer liegt mir der Schutz unserer Natur am Herzen. So kämpfe ich zusammen mit der Bürgerinitiative dafür, dass unser Naherholungsgebiet Osterholz bleibt und nicht weiter dem Kalkabbau geopfert wird. Auch die Landschaftsschutzgebiete Buntenbecker Feld und Schöller-West dürfen nicht für neue Gewerbeflächen versiegelt werden. Das Buntenbecker Feld darf kein BUGA-Großraumparkplatz werden! 

Ich stehe also für eine soziale, friedliche und ökologische Kommunalpolitik. 

BUGA 2031 Vohwinkel

3. Die Tesche in Vohwinkel
Bleibt die Vohwinkler Tesche als Kernareal. Hier soll auf relativ kleinen 18 ha (die ursprünglich gelplante Fläche mit den Tescher Wiesen wäre dreimal so groß gewesen) die eigentliche Gartenschau stattfinden. Zum Vergleich: Die derzeitige Landesgartenschau in Neuss umfasst ca. 38 ha.
Das Hauptareal ist eine seit langem brachliegende alte Gärtnerei (ca. 12 ha) in einem Dreieck zwischen der Trasse des sog. Tescher Stiches und der Nordbahntrasse. Geplant sind hier eine umfangreiche Garten- und Naturausstellung und das Hauptrestaurant für die Dauer der BUGA.
Hieran soll sich ein größeres Sport-, Spiel und Erholungsareal auf der alten Wassack-Deponie am Ende der Nordbahntrasse anschließen. Schon jetzt befindet sich hier ein kleiner Spielplatz mit Skateranlage, der bei Familien und Jugendlichen sehr beliebt ist. Eine Vergrößerung und qualitative Aufwertung dieses Areal stößt in Vohwinkel auf breite Zustimmung. Aber ob für die Entwicklung dieses Geländes eine ganze BUGA notwendig ist, darf doch stark bezweifelt werden.
Das zentrale Problem ist aber, wie man überhaupt auf das BUGA-Gelände kommt. Der Haupteingang der BUGA ist auf den alten Lokschuppengelände geplant. Um hierhin zu gelangen, müssen notwendigerweise die Gleise der DB irgendwie überquert werden. Die ursprünglich geplante smarte barrierefreie Lösung eines Tunnels vom Vohwinkler Bahnhof auf das BUGA-Gelände ist am Einspruch der DB gescheitert. Aus verkehrstechnischen und topografischen Gründen gibt es so nur noch eine Lösung: eine barrierefreie Brücke vom P&R-Platz über die DB-Hauptstrecke zum Eingang auf dem gegenüber liegenden alten Lokschuppengelände. Ob hierbei die DB überhaupt mitspielt, ist zum jetzigen Zeitpunkt (3.2026) ungewiss. Ein Plan B ist nicht bekannt.
Auf jeden Fall werden sich die Besucher*innen auf einen längeren Fußweg  (ca.1 km)  vom Bahnhof bis zur Brücke in Kauf einstellen müssen.
Der benötigte Shuttle-Service, um die Besucher*innen  von den anderen Arealen und vom Großraumparkplatz zur Bahnbrücke zu transportieren, würde über den jetzt schon ausgelasteten P&R-Platz abgewickelt werden. Für die Zeit der BUGA würden viele P&R-Stellplätze wegfallen, und das in der Pendler-Hochburg Vohwinkel. Da ist Ärger vorprogrammiert. Die Zufahrt zum P&R-Platz über das Nadelöhr Kaiserplatz und Akzenta-Parkplatz ist bereits heute eines der größten und ungelösten Verkehrsprobleme in der Vohwinkler Innenstadt.

4. Der Großraumparkplatz Buntenbeck
Doch damit nicht genug. Der zentrale Großparkplatz der BUGA 2031 (über 1000 Stellplätze) soll am Ende der Bahnstraße auf dem Buntenbecker Feld installiert werden. Dazu muss das Buntenbecker Feld – es steht unter Landschaftsschutz! – planiert und großflächig versiegelt werden. Dies steht natürlich in krassem Widerspruch zum selbst erklärten Charakter der BUGA: ökologisch, naturnah, sanft, schonend, nachhaltig, zukunftsweisend …. Ein Problem der eigenen Glaubwürdigkeit erkennt die BUGA-gGmbH offenbar nicht.
Die Bezirksvertretung Vohwinkel hat diesen Großraumparkplatz im Übrigen ganz deutlich abgelehnt (die Einrichtung eines Gewerbegebietes an gleicher Stelle übrigens auch). Vohwinkel will ihn nicht!!!
Mit dem Großraumparkplatz schafft sich die BUGA-gGmbH einen Magneten für den Individualverkehr im Vohwinkler Norden, obwohl die sie immer noch ein zukunftsweisendes und ökologisches Verkehrskonzept verspricht. Ein solches Denken ist nicht nur unredlich und von gestern, sondern zudem noch völlig uninspiriert. 
Die Anfahrt von der Autobahn muss über das bereits jetzt schon überlastete Wiedener Kreuz erfolgen. Noch längere Staus und Wartezeiten werden die erwartbare Folge sein. Da der Parkplatz über 3 km vom BUGA-Eingang am Vohwinkler Bahnhof entfernt ist, wird man einen Shuttle-Service hinunter zum P&R-Platz einrichten müssen (hoffentlich nicht mit alten Verbrennern der WSW). Die Vohwinkler Innenstadt rund um den Kaiserplatz und den Bahnhof ist schon jetzt besonders an Wochentagen an der Grenze der Kapazität und soll darüber hinaus noch den Shuttle-Service aufnehmen. Ein vernünftiges Verkehrkonzept – von vielen Vohwinklern schon lange gefordert – konnte die BUGA-gGmbH bislang nicht vorlegen. Stattdessen werden mit dem Bau (man steht kurz vor der Bauleitplanung) des Großraumparkplatzes bereits Fakten geschaffen.
Alles nach dem BUGA-Motto: Augen zu – und durch! Wird schon. Ob dieses Prinzip auch für die Kosten und die Finanzierung der BUGA 2031 gilt, kann man demnächst an dieser Stelle erfahren.

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