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Kategorie: BV Barmen

  • BV Barmen bremst das Infrastrukturprojekt „Hatzfeld Trasse“  aus.

    BV Barmen bremst das Infrastrukturprojekt „Hatzfeld Trasse“  aus.

    In ihrer Sitzung am 21.4. hat die BV Barmen die Entscheidung über den lange ersehnten 1. Bauabschnitt der Hatzfeldtrase auf Betreiben von CDU, AfD, FDP und SPD bis Mitte Juni vertagt. Die CDU nannte die Trassenführung auf einen 100m langen Teilstück am Alten Zollhaus als Grund, die SPD signalisierte noch „Beratungsbedarf“.  Dabei liegt das Konzept schon ein halbes Jahr der Öffentlichkeit vor und ist mit allen Ressorts abgestimmt.  Änderungswünsche ziehen langwierige Planungen  und Beantragungen nach sich, binden Geld und Personal und gefährden so das Gesamtprojekt der Anbindung des Barmer Nordens an die Nordbahntrasse.

    Dieser Radweg ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt für Barmer. Er  soll von Dönberg über Hatzfeld am Nordpark vorbei und den Rott bis zur Nordbahntrasse am Loh führen. Die aktuelle Planung läoft beieits seit 2022 und hatte mehrere Rückschläge zu verkraften. Die Entwässerung, Vorkehrungen gegen Störfälle im benachbarten Farbenwerk Axalta und mehrfache Änderungen der Förderbedingungen des Landes erforderten wiederholt Neuplanungen. Das Konzept hat die Verwaltung auf einer Bürgeranhörung am 30.10.2025 auf Einladung des Bürgervereins vorgestellt. Für den ersten Bauabschnitt im Volumen von 3,7 Mio. € ist eine Förderzusage von 80% „in Aussucht gestellt“, und der Eigenanteil des Stadt von 685 Tausend € ist bereits in den Haushalt 2023/27 eingestellt.  Angesichts der Haushaltslage bei Land und Stadt bringt diese erneute Verzögerung bis vor die Sommerferien natürlich auch die Förderkulisse in Gefahr. Die Bezirksvertreter Martin Fritsch (BSW) und Rainer Widmann (Grüne) warben daher eindrücklich für eine zügige Genehmigung des für Barmen  wichtigen Projektes, das auch auf der Bürgeranhörung großen Zuspruch erfuhr und viele Erwartungen weckte. Auch für folgende Gremienentscheidungen um knappe Haushaltsmittel  ist die Zögerlichkeit der BV Barmen bei ihrem eigenen Projekt ein eine unnötige Blöße. Kurt Reinhartz vom Hatzfelder Bürgerverein zeigt sich entsprechend enttäuscht. Die nächste Hürde ist der Verkehrsausschuss bereits am Dienstag 28.4.

    Autor: Dr. Martin Fritsch

  • Dr. Martin Fritsch – Bezirksvertreter in Barmen

    Dr. Martin Fritsch – Bezirksvertreter in Barmen

    Ich bin 1957 geboren und lebe seit über 30 Jahren mit meiner Familie in Hatzfeld. Gemeinsam mit meiner Frau habe ich drei inzwischen erwachsene Kinder großgezogen.

    Nach meinem Studium der Elektrotechnik und Wirtschaft in Dortmund arbeite ich heute als promovierter Ingenieur in einem mittelständischen Softwareunternehmen. Unsere Lösungen zur automatisierten Bildverarbeitung und Qualitätskontrolle sind weltweit im Einsatz – dadurch kenne ich die internationale Wettbewerbssituation aus erster Hand.

    Was mich politisch antreibt: Die Vernachlässigung unserer Infrastruktur, falsche Prioritäten bei Investitionen und eine Politik, die unsere wirtschaftliche Zukunft gefährdet. Statt Milliarden für Rüstung und Prestigeprojekte wie die BuGa zu verschwenden, müssen wir vor Ort anpacken: für Bildung, Digitalisierung, soziale Sicherheit und eine nachhaltige Wirtschaftsförderung.

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