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Kategorie: Olympiabewerbung

  • Olympia – nur ohne finanzielle Risiken für Wuppertal

    Olympia – nur ohne finanzielle Risiken für Wuppertal

    Günter (4)

    Olympische Spiele können Chancen für Sport und internationale Begegnung bieten. Sie können zudem Impulse für den Breitensport und die Jugendarbeit setzen. Für Wuppertal ist jedoch nur eine Rolle als Teil-Austragungsort mit einzelnen Wettbewerben vorgesehen.

    Gleichzeitig zeigen Erfahrungen: Großprojekte wie Olympia werden oft deutlich teurer als geplant. Auch für Wuppertal könnten Kosten für Anpassungen, Organisation und Sicherheit entstehen.

    Deshalb gilt für uns klar:
    Wuppertal darf kein finanzielles Risiko tragen.

    Finanzierung und Haftung müssen beim Bund, dem Land NRW und dem Organisationskomitee liegen. Für die Stadt dürfen nur klar begrenzte und verlässliche Kosten entstehen.

    Angesichts knapper Kassen müssen Investitionen in Schulen, soziale Infrastruktur, Wohnraum und Straßen Vorrang haben.

    Ja zu Olympia – aber nur ohne finanzielle Risiken für Wuppertal.

    Autor: Susanne Herhaus

  • Beitrag der Ratsgruppe BSW Wuppertal für die Broschüre zum Ratsbürgerentscheid Olympia: Ja zu Olympia in Wuppertal!

    Beitrag der Ratsgruppe BSW Wuppertal für die Broschüre zum Ratsbürgerentscheid Olympia: Ja zu Olympia in Wuppertal!

    Günter (4)

    Die ersten Seiten der Broschüre zu möglichen Olympischen Spielen zeichnen ein sehr positives Bild der Chancen für unsere Stadt. Wir sehen diese Möglichkeiten realistischer, unterstützen jedoch grundsätzlich eine Bewerbung für Olympische Spiele 2036 in der Städteregion an Rhein, Ruhr und Wupper.

    Ein Grund für unsere Unterstützung ist die große Popularität der Spiele und ihre Anziehungskraft auf Besucher und Zuschauer aus aller Welt. Olympische Spiele können Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu motivieren, selbst Sport zu treiben und sich in Vereinen zu engagieren. Gleichzeitig fördern internationale Sportveranstaltungen die Begegnung zwischen Menschen verschiedener Länder und leisten damit einen Beitrag zur Völkerverständigung und zum Frieden.

    Dabei ist klar: Wuppertal wäre kein zentraler Austragungsort der Spiele, sondern lediglich Standort einzelner Wettbewerbe. Nach bisherigen Überlegungen könnten diese im Stadion am Zoo sowie in der Schwimmoper stattfinden.

    Auch bei einer solchen Beteiligung entstehen Kosten, etwa für Anpassungen an Sportstätten, Infrastruktur, Organisation und Sicherheit. Deshalb muss von Anfang an sichergestellt sein, dass Zuschüsse und Einnahmen die entstehenden Kosten vollständig ausgleichen. Es darf nicht sein, dass unsere Stadt am Ende finanziell belastet wird.

    Allein für den Ratsbürgerentscheid werden rund 400.000 Euro aufgewendet, davon etwa 60.000 Euro aus städtischen Mitteln – Geld, das auch direkt in den Sport in unserer Stadt hätte investiert werden können.

    Gerade für eine Stadt wie Wuppertal gilt: Kinder- und Jugendhilfe, Schulen, bezahlbarer Wohnraum und funktionierende Straßen müssen Vorrang haben.  

    Für die Ratsgruppe BSW Wuppertal gilt daher: Ja zu Olympia – aber nur mit klaren Regeln für eine vollständige Refinanzierung der Kosten. 

    Weitere Informationen finden Sie unter: ratwuppertal.bsw-vg.nrw

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