

Ich lebe seit über 25 Jahren in Vohwinkel und bin verheiratet. Bis zu meinem Ruhestand habe ich an einem Gymnasium unterrichtet. Seit meiner Jugend engagiere ich mich politisch, bin aktives Gewerkschaftsmitglied, arbeite im Wuppertaler Friedensforum mit und setze mich besonders für die Kinderhilfsorganisation terre des hommes ein.
Vohwinkel ist ein bunter und lebenswerter Stadtteil, in dem ich gerne lebe und für den ich mich engagiere. Seit vielen Jahren bin ich gewähltes Mitglied der Bezirksvertretung Vohwinkel und setze mich besonders dafür ein, dass die Lebensverhältnisse der sozial Schwächeren verbessert und ihre Anliegen gehört werden. Wichtig ist mir, das ehrenamtliche Engagement der Bürger*innen in Vereinen, Kirchen, Moscheen und Initiativen zu fördern – denn dieses Engagement ist ein wesentlicher Grundpfeiler für ein demokratisches, tolerantes und friedliches Miteinander.
Wir brauchen dringend mehr bezahlbaren Wohnraum – gerade für junge Familien und Menschen mit geringem Einkommen. Auch der zunehmende Verkehr belastet unsere Lebensqualität. Ein ganzheitliches Verkehrskonzept für Vohwinkel, lange gefordert, ist dringend notwendig, um Lärm und Schadstoffe zu reduzieren und den Stadtteil lebenswerter zu machen.
Die geplante Bebauung am ehemaligen Lokschuppen und die Sanierung des Bahnhofs sind zu begrüßen – dafür braucht es aber keine teure und unrealistische BUGA 2031. Statt teurer Prestigeprojekte brauchen wir Investitionen in die soziale Infrastruktur: in unser Freibad, in den Kulturbahnhof, in die Kindertafel und in die Jugendarbeit.
Als ehemaligem Lehrer sind mir gerade die Belange der Kinder und Jugendlichen besonders wichtig, d.h. in erster Linie gute Kitas und Schulen mit Ganztagsangeboten. Besonders wichtig ist die städtische Jugendarbeit in unserem Stadtteil: Freizeitangebote und Unterstützung für Kinder und Jugendliche – auch und gerade im Bereich der Integration – müssen gestärkt, und dürfen nicht gekürzt werden.
Als passionierter Wanderer liegt mir der Schutz unserer Natur am Herzen. So kämpfe ich zusammen mit der Bürgerinitiative dafür, dass unser Naherholungsgebiet Osterholz bleibt und nicht weiter dem Kalkabbau geopfert wird. Auch die Landschaftsschutzgebiete Buntenbecker Feld und Schöller-West dürfen nicht für neue Gewerbeflächen versiegelt werden. Das Buntenbecker Feld darf kein BUGA-Großraumparkplatz werden!
Ich stehe also für eine soziale, friedliche und ökologische Kommunalpolitik.
